Dieser Artikel erschien ursprünglich in meinem ersten Weblog das Netzbuch, das von Mai 2002 bis November 2006 aktiv war, und wurde hier aus blognostalgischen Gründen archiviert. Aktuellere Artikel hat der Uninformat im Angebot.
Musik

Herpes für die Ohren

Frankfurter Rundschau: »Die Forderung nach einer Quote für deutsche Musik im Radio ist wie Herpes: Äußerst ärgerlich, immer wiederkehrend – und vollständig sinnlos.«

Autor Stefan Müller beleuchtet die Hintergründe der Forderung nach einer vorgeschriebenen Quote für deutsche Musik im Radio. Und findet ein ganz anderes Problem: Die Musikredakteure, die sich nicht trauen Songs in ihre “Rotationsmaschine” aufzunehmen die noch nicht in den Top 10 verzeichnet sind. Fazit: »Eine gesetzlich festgeschriebene Quote führt in eine Sackgasse. Gefragt sind mutigere Musikredakteure, die ihre Automaten auch freiwillig mal mit Blumfeld statt Catterfeld füttern. Keine Angst vor guter Popmusik […]« Grundsätzlich sicher richtig, ob es nun unbedingt Blumfeld sein muß ist aber durchaus diskutabel …

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