Digital Bohemian Rhapsody: re:publica 13 – Tage 2 und 3 und das obligatorische große Fazit

Die re:publica 2013 ist nun auch schon wieder Geschichte. Alle fahren nach Hause, die Medien suchen nach der Message und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bloggen und twittern sich einen ab über das in den letzten Tagen erlebte. Ich auch, und es geht um Cyborgs, Roboter, Arbeit, Podcasts, die »jungen Leute« und die große »Message« über allem die es eh nie gibt…

(Bild: »#rp13 Station Innenhof at night« von Sugar Ray Banister auf flickr, CC)

Meta Meta

Der Versuch, wie an Tag 1 die Vorträge des Tages für das Archiv (ich mag es, sich an vergangene Kongresse und Veranstaltungen durch die eigenen Blognotizen erinnern zu können) zeitnah so richtig altmodisch zu verbloggen musste wg. »volles Programm an allen Tagen« aufgegeben werden.

Das macht aber nix, da alle (viele) Talks bereits als Video im re:publica-Youtube-Channel verfügbar sind. Daher werde ich nur ein paar besonders interessante Vorträge vorstellen und weitere Links zu interessanten Sessions geben.

Noch besser kann man sich übrigens durch das Programm der verfügbaren Videos bewegen wenn man Michael Kreils großartige Übersicht verwendet.

Tim Pritlove: »Radio Universal«

(Bild: »re:publica 2013 Tag 2« von re:publica 2013/Gregor Fischer auf flickr, CC)

Der deutschsprachige Ober-Podcaster Tim Pritlove stellte seine Vision vom »universellen Radio« vor. »Podcasts kamen und gingen nicht mehr weg« (wie z.B. die Podcastkarte für Deutschland schön zeigt) und deshalb stehe das Audio-Web vor der Tür, das »Radio Universal«:

»Radio Universal ist die Utopie eines Community-orientierten und -gestützten Radios, das den Hörer/die Hörerin umfangreich in das Programm mit einbezieht und viele Möglichkeiten des Webs beim Publizieren berücksichtigt.«

Um das Ziel zu erreichen gibt es Initiativen, um das auf technischer und organisatorischer Ebene voran zu bringen:

Tim Pritlove möchte das »Audio Web 2.0« entstehen sehen, wo sich die Hierarchien zwischen Sendern und Empfängern auflösen und maximale Interaktion und Kommunikation möglich sein soll: »Radio wird zum Gesamtkunstwerk!« Eine schöne Vision, ein sehenswerter Talk, kann auf Youtube angeschaut werden.

Johannes Kleske: »Die Zukunft der Arbeit«

(Bild: »re:publica 2013 Tag 2« von re:publica 2013/Gregor Fischer auf flickr, CC)

Wie wir ja schon lange wissen bedrohen Computer unsere Arbeitsplätze. Johannes Kleske hielt dazu einen exzellenten Vortrag. Er referierte aktuelle Entwicklungen, die beiden Extrempositionen »Maschinenstürmer« vs. die Technologiegläubigen (»Borg-Komplex«) und schaute auf 2 denkbare Zukunftsvisionen. Und stellte alles Wichtige zu diesem Vortrag gleich selbst ins Netz.

Da bleibt nur noch zu sagen: Anschaubefehl!

Cyborgs und Roboter

(Bild: »re:publica 2013 Tag 2« von re:publica 2013/Gregor Fischer auf flickr, CC)

Mein »Highlight« der rp13 waren die Sessions zu Cyborgs und Robotern am 2. Tag. Der erste »amtliche« Cyborg, Neil Harbisson war gemeinsam mit Moon Ribas (die beiden rechts im Bild oben) zu Gast. In einem ersten Talk führten die beiden aus wie man ein Cyborg (Link zum Video) wird. Neil ist farbenblind und trägt ein Implantat, das ihm Farben als Töne darstellt und erweitert so die Wahrnehmungsfähigkeiten des Körpers. Deshalb gilt er als der erste Cyborg (wer immer das auch festlegen mag). Breitband vom dradio hat ein Beispielvideo und sprach mit Neil Harbisson über philosophische Aspekte der erweiterten Wahrnehmung von Realität.

In einer zweiten Session gab es eine Performance der beiden. Neil Harbisson schaute mit seinem Implantat freiwilligen Versuchspersonen aus dem Publikum in die Augen und auf die Haarfarbe und setzte die Farben die er »hörte« an seinem Notebook in Töne um, so dass das Publikum einen Eindruck des Farben-Hörens mit dem Implantat bekam. Danach war Cyborg-Kollegin Moon Ribas an der Reihe. Sie trägt ein Implantat, das aus dem Internet Daten über seismische Aktivitäten in der Erdkruste, also Erdbeben- und -stöße, empfängt und tanzt dann die Intensität der Erdstöße auf der Richter-Skala in einer Live-Performance. Das ganze gibt es als Video zu sehen.

Kate Darling vom MIT (auf dem Bild oben links zu sehen) sprach über »Ethik der Roboter« und erörterte die Frage, ob wir Roboter (insbesondere wenn diese durch technischen Fortschritt »klüger« werden als sie das heute sind) als Sache behandlen können oder ob man ihnen Rechte zugestehen muss, wie wir sie ja auch Tieren zugestehen. Auch diese wirklich tolle Session empfehle ich sich auf Youtube anzuschauen. Und zeit.de hat darüber auch etwas geschrieben.

Weitere Session-Empfehlungen

Und sonst?

re:publica ist nun groß und teuer und hat deshalb große Sponsoren und deren Stände. Und eine nur mäßig nützliche und deshalb auf Twitter etwas belächelte Windows-8-Twitterwall. Aber die ganze Party muss ja bezahlt werden, von daher kann man damit gut leben und solche Sachen wie die Wall oder sich etwas unpassend jung-forsch-cool gebende Standmitarbeiter einer Sponsor-Bank mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen.

Extrem unschön war auch der Kampf des aus Madagaskar eingeladenen Teilnehmers Adriankoto Ratozamanama mit den faschistoiden Einreise-Restriktionen der EU. Breitband vom dradio hat ein Interview mit ihm. Der »Freie Westen« in all’ seiner Glorie, da hämmert die Realität in unsere glorreiche Welt des Netzes hinein…

Es gibt dieses Jahr sogar einen einen »Kongressband« in drei Teilen von drei Tagen, das schnellste Buch der Welt. Leider nur als epub, mit diesem Java-Gefrickel kann man es aber immerhin in ein PDF umwandeln.

Einen schönen Eindruck von den großartig dekorierten Räumlichkeiten und dem munteren Treiben vor Ort liefern Tobias Weckenbrocks Zeitraffer-Videos.

Großartig ist auch Wortfelds »kleine Retrospektive« mit den Plakaten von der re:publica 1913 und vielen weiteren re:publicas im 20. Jahrhundert…

Fazit

(Bild: »Abschied re:publica 2013« von re:publica 2013/Tony Sojka auf flickr, CC)

Mir hat es, wie bisher jedes Mal, sehr gut gefallen, die drei Tage gingen im Flug vorbei. Das allgemeine Suchen der überkommenen Massenmedien nach der »zentralen Botschaft« ist befremdlich. Die gibt es nicht, die Menschen auf der re:publica sind nun einmal eine heterogene Masse mit komplett unterschiedlichen Hintergründen, Motiven und Interessen.

Man trifft dort »was mit Social Media«-Leute in Anzug oder Kostüm, Alt-Bloggerinnen und -Blogger, Twitterheldinnen und -helden oder Hacker und Haecksen - es ist alles dabei. Genauso heterogen ist auch das Programm, darum erlebt im Grunde jede und jeder »ihre/seine« individuelle re:publica, sie ist kein Netz-Gewerkschafts-Konvent und auch kein Parteitag. Deshalb habe ich (wie jedes mal) von vornherein keine zentrale Erkenntnis und keine zentrale Botschaft erwartet.

Die »Enttäuschung« derer (exemplarisch), die von einer re:publica ominöse »netzpolitische Signale« oder gar einen »Aufbruch« einer genauso ominösen »vereinigten Netzgemeinde« erwarten, kann ich nicht nachvollziehen. Noch einmal: Die re:publica ist kein Parteitag, sie kann so etwas nicht leisten.

Das Gewese um »man muss Relevanz bekommen« und deshalb »raus zu den Menschen gehen und deshalb alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunterbrechen damit es der kleine Mensch auf der Straße versteht« sehe ich sowieso skeptisch. Ich bestreite dass es immer eine Mehrheit für das »netzpolitisch Vernünftige« geben wird, wenn man es nur richtig »rüber bringt«. Ein Tempolimit auf der Autobahn ist auch vernünftig und es verstehen alle in der (schon wieder) ominösen »Mitte der Gesellschaft«. Es gibt trotzdem keine Mehrheit dafür.

Wenn die zentralen Ergebnisse der re:publica das Lobosche »Machen« und ein »Denkt doch an die Kinder« sein sollen – nun ja, ob »Geeks that breed« zukünftige re:publicas für die »fehlenden Jungen« (auch so ein viel gehörter re:publica-Topos: Wir sind alle viel zu alt da, Jugend ist Tugend, lasst 1000 junge Leute kommen!) attraktiv machen, wage ich mal dezent zu bezweifeln. Die jungen Leute™ gehen auch nicht in Konzerte wo die Elterngeneration mitklatschend sitzt…

Wobei sich dann die darüber hinaus gehende Frage stellen würde ob Jugend (oder überhaupt Lebensalter) ein in irgendeiner Form erkenntnisfördernder Faktor ist.

Anderswo zur rp13

Update 12.5.: Das Füllen dieser Liste wurde ein wenig eine Obsession, sie ist mittlerweile ganz schön lang geworden. Dieses Jahr wird auch wieder viel mehr gebloggt über die re:publica, so muss das sein!

Nach dem Ende der re:publica 13 trudeln in den Weiten des Internetz die Rückblicke und Einschätzungen ein, eine Auswahl lesenswerter Beiträge:

  • tagesschau.de: »Die re:publica strahlt Energie und Kreativität aus.«
  • kulturnett.de: »Die re:publica war nicht das Maß aller Dinge, aber das Ding aller Maße: Technologie, Kunst, Kultur, Medien, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zugleich vereint.«
  • breitband: »Das schönste an dieser bunten Netzveranstaltung sind die Leute, die man dort trifft, und die Gespräche, die man mit ihnen führt – draußen im Hof, an der Bar und in den Gängen zwischen den Panels.«
  • Ragnar Heil: »Abschlußfazit fällt aus. Dafür war die #rp13 zu bunt, komplex und vielseitig.«
  • Till We: »Mir fehlt einfach das, was ich an sozialen Medien mag: Die Leichtigkeit der Kommunikation. Das Zusammenbringen unterschiedlicher Sphären. Medienproduktion als Austausch und Feedback-Zirkel. Statt dessen: Passiver Konsum.«
  • Noch einmal Till We: »Fast hätte ich geschrieben: Es war nicht alles schlecht.«
  • gulli.com: »Die re:publica hat den Anspruch, verschiedensten Netzthemen eine Plattform zu bieten. Im Großen und Ganzen wurde die Konferenz diesem Anspruch auch gut gerecht - von Kultur, Kunst und Kommunikationsformen über Wissenschaft, Lehre und Forschung, Technik und Medien bis hin zu harten netzpolitischen Themen wurde alles angeboten.«
  • Gilly’s playground: »Die re:publica ist vorbei. Ich hatte in den letzten 3 Tagen sehr viel Spaß…«
  • fxneumann: »Geeks that breed. Das geheime Leitthema der #rp13.«
  • Dicke Hipster(hat wirklich tolle Fotos): »Hat echt Spaß gemacht.«
  • t3n: »Jedes Jahr aufs Neue wundert man sich, wie die Organisatoren diese erstaunliche Mischung aus Inhalten, Networking und Party hinbekommen. Beruhigend, dass sie es vermutlich selbst nicht ganz genau wissen.«
  • zwischenstufen: »Zurück von meiner ersten re:publica fuhr ich mit einem schönen neuen Jutebeutel, jeder Menge Eindrücken und Inspiration, aber auch mit einem gewissen Unbehagen.«
  • konsequenz.ch: »Hach, schon vorbei.«
  • ausgeheckt: »Die Luft in der “Station”, wo die re:publica veranstaltet wurde, stank nach einer frustrierten Netzgemeinde. Gleichzeitig versuchte man frischen, motivierten, innovativen Duft zu versprühen.«
  • … und silly little website: »super!«
  • ffluid: »Meinethalber können wir nächstes Jahr vier von sieben Bühnen schließen und die Call for Paper abschaffen. Bühne frei für Stars, gute Redner und unterhaltsame Keynotes auf den Hauptbühnen, die Amateure bekommen ihre eigene Bühne. Und zwar das re:publica Barcamp.« Bin ich komplett anderer Ansicht und eindeutig pro kuratierter Konferenz wie bisher.
  • Les Flaneurs: »Drei Meinungen, eine re:publica«
  • 1ppm: »Eine super Orga­ni­sa­tion! Eine Wahn­sinns­or­ga­ni­sa­tion, man mag sich gar nicht vor­stel­len, was man da alles beden­ken muss und trotz­dem sind die schlimms­ten Aus­wir­kun­gen hakende Videos und Pfand­mar­ken. Toll.«
  • swing batta swing: »Vielleicht ist es ja eine deutsche Eigenheit, dass der Begriff “Mainstream” so negativ besetzt ist. Ich benutze ihn jetzt mal als Lob: Diese re:publica war für mich viel mehr “Mainstream” als frühere Konferenzen.«
  • dl_blog: »Wie mein re:publica Würfel mit nach München flog«
  • Digital Naiv: »…es ist das Event, wo man die deutsche digitale Avantgarde (blödes Wort) trifft.«
  • JakBlog: »Dass man im Jahr 2013 die re:publica und einen durchschnittlichen Medienkongress als zwei Paralleluniversen wahrnehmen muss, ist jedenfalls kein wirklich gutes Zeichen.«
  • Stine Sorensen: »I must say that his amazing conference offered great inspiration.«
  • blueReport: »Das besondere an der re:publica im Gegensatz zu vielen anderen Groß-Events ist, dass Journalisten nicht nur über die Veranstaltung berichten, sondern auch aktive Teilnehmer sind.«
  • Blog Wake Up: »Was bleibt: Teil der analogen Gesellschaft vor Ort sein zu wollen.«
  • alright, okee: »Ich habe das Gefühl, der Netz-Diskurs stagniert intellektuell.«
  • monochromrassist: »Wir sind von uns selbst zerkompetenziert worden.« Sehe ich nicht so, Fachkreise aller Art haben nun einmal ihren Fachdiskurs, von Fußballfans bis zu Atomphysikern.
  • taz: »Was man hier, ein gewisses Interesse an gewissen Themen vorausgesetzt, in drei Tagen gebündelt an Impulsen bekommt, auch und gerade zu Dingen, von denen man vorher noch gar nichts wusste, ist großartig.«
  • NotGD: »The smaller the room, the better the session.«
  • Christian Mehler: »Die anfängliche Angst, nur auf völlig abgefreakte Nerds zu treffen verflog innerhalb der ersten Stunden auf dem Konferenzgelände. Die enorme Breite an Themen, Thesen und Diskussionen macht die re:publica in meinen Augen zu einer Internet-Konferenz, die auch für den Otto-Normal-Verbraucher interessant sein kann.«
  • Zentralprojektion: »Während es den einen um das „Klassentreffen“ geht, also das große Hallo und Bier mit Menschen, die man sonst nur in der Timeline sieht, irrten einige PR-Berater etwas hilflos durch die Hallen auf der Suche nach Social Media Expertentum…«
  • kleiner drei: Ein bisschen viel »Flausch« in diesem Beitrag, dem »die Essens- und Trinkssituation benötigt noch Verbesserung« kann ich aber zustimmen. Aber dieses Problem ist ein marginales. ;)
  • Digital Media Women: »Der wohl bunteste #rp13-Rückblick«.
  • wirres.net: »es gibt eine konstante seit 7 jahren republica, die mir jedes jahr auffällt. es wird immer wieder versucht den eindruck zu erwecken, dass die leute die zur republica gehen eine homogene masse seien. „die szene“ sei dies, die netzgemeinde wolle das, die community beschäftige sich dieses jahr mit jenem.« Mein Reden, s.o.
  • Kopflaster: »Stulle is king!«
  • rp13.pnoom.com: Sehr schöne Fotos.
  • netzkulturen.net: »Zwischen all den offensichtlichen Eindrücken, die explizit auch kommuniziert werden – die Vielfalt an Vorträgen, die interessanten Menschen, die Workshops, das Bier, gab es auch vieles, was erst durch näheres Hinsehen sichtbar wurde.«
  • Girls can blog: »already looking forward to #rp14«
  • christoph mueller-girod: »Wenn die re:publica 2013 eines war, dann war sie höchst spannend – und diese fühlbare Tension wird nicht nur durch die Euphorie tausender frisch gebackener  Marketingleiter ausgelöst, die mit einem Koffer voller Argumente für mehr Online-Budget und Personal nach Hause fliegen, sondern auch durch die „dunkle Seite der Macht”, verkörpert durch Digital Natives, die sich an Frontvideos und Instagram-Abbildungen von Fadenkreuzen erfreuen und durch Regierungen und Unternehmen, welche zunehmend bemüht sind die Digitale Gesellschaft zu drosseln, zu kontrollieren und durch mangelnde Transparenz und Medienbildung zu deformieren.«
  • Lost and found: »Im Gedächtnis werden mir auch die beiden Abende auf dem Platz der Station Berlin bleiben. Eine lockere, sehr berlinerische Stimmung, eine Mischung von demonstrativer, also gestylter Stillosigkeit und bedeutungsvoller Nichtgeschäftigkeit.«
  • Teilzeitpazifismus im Lernmodus: »Und die Quintessenz der 3 Tage ist so simpel, wie es nur irgend geht: Willst du Veränderungen, dann ist Diskutieren toll, Überlegen schick, Analysieren gut. Und was hilft, ist: MACHEN.«
  • jottpunkt: »So schnell vergehen drei Tage. Geblieben ist das Gefühl und die Gewissheit, dass die re:publica immer mehr als die Summe ihrer Sessions ist. Es sind die Leute, die Kontakte, es ist das Drumherum, es ist die Anstrengung, der Schweiß, der Informationsoverkill, der Input, der Output, der Diskurs, es sind die “Hallo”s, die “Du bist doch”s und die “Bis später”s, es ist das Miteinander, es ist das Bier, die Mate, der Blödsinn, der gequatscht wird, es ist das Gefühl, ein Gleicher unter Gleichen zu sein, es ist das “Seelenbad”, das Gunter Dueck in seinem Vortrag angesprochen hat und das alles zusammen macht das alles so toll.«
  • Frau Indica: »Übrigens sind die rp-Taschen optimal, um mein aus Gründen mitgebrachtes Stützkissen ordentlich gebrandet zu verpacken, denn die diesjährigen grauen Konferenzstühle waren sehr labbelig im Rücken. Die Älteren unter uns wissen, was ich meine, wenn ich für nächstes Jahr rückenfreundliche, härtere Stühle fordere.« Stimmt! ;)
  • kreuzer online: »Mit dem sicheren Gefühl, dass die Menschen im Internet viele gute Dinge bewirken können, geht die RP13 zu Ende. Ach nee, mit »Bohemian Rhapsody«.«
  • Liebe & Detail: »Jedenfalls waren das die großartigsten Tage, die das Jahr bis dato für mich bereit hielt. Das zu toppen dürfte ziemlich schwierig werden.«
  • kscheib: »Genickt, geärgert, gestaunt, gelitten.«
  • The Daily Mo: »Auf der re:publica waren tolle Beispiele für Datenjournalismus zu sehen. Immer wenn ich anschließend den Saal verließ, hätte ich am liebsten ein Transparent hochgehalten: “Jaaaa! Genau so geht’s! Lasst es mich machen!”«
  • dialog artists: »So ein Event der Extraklasse muss man ja auch erstmal verarbeiten.«
  • marx.camp: »Im Gespräch mit der verantwortlichen Kollegin von ARD-Aktuell musste ich an einer Stelle tatsächlich klarstellen: “Nein, wir haben keinen Stand der Telekom auf der re:publica. Und nein, Markus Beckedahl arbeitet auch nicht für die Telekom.”« ;o)
  • Martin Maubach: »Auch wenn man immer noch häufig in Zeitungsartikeln von der Filter-Bubble lesen muss, hatte ich nicht das Gefühl, nur auf Tech-Nerds zu stoßen.«
  • kritikkultur.de: »Die re:publica ist kein Kaffeekränzchen bei Oma auf der Couch und auch kein Schützenfest in Niederbayern. Um in der STATION inhaltlich mitzukommen, muss man wahrscheinlich ein Grundverständnis beziehungsweise eine gewisse Begeisterung für die Themen mitbringen. Aber hey. Das gilt in allen anderen Bereichen des Lebens auch. Gerade wenn man zu einer Konferenz geht.«
  • lilablog: »Die re:publica 2013 hatte den Charakter einer Halbzeitpause. Man traf sich zu Gesprächen, man blickte ein bisschen auf die erste Hälfte zurück – auf das, was bisher geschehen ist. Und nun hofft man auf die nächste Hälfte, zu der dann bekanntermaßen auch die entscheidenden Schlussminuten gehören: Die Minuten, auf die es dann wirklich ankommt, die spielentscheidend sind. Die Zeit, bevor man weiß, ob man am Ende gewonnen oder verloren hat.«
  • Dies ist keine Übung: »Ich war lange nicht mehr so körperlich und mental am Ende und gleichzeitig so froh.«
  • Pro2Koll: »War natürlich wie immer total gut. Die Vorträge wie immer auch nur mal solala, aber thematische Inspiration erkennt man ja meist erst später, wenn daraus etwas fruchtet.«
  • hirnrinde.de: »Die Blase ist geplatzt.«
  • ARD.ZDF medienakademie: »Wenn die re:publica 2013 eines gezeigt hat, dann dass das mooresche Gesetz tatsächlich Realität ist.«
  • DampfLog: »Die ersten Resumées bestätigen meinen Eindruck von der re:publica: abwechslungsreich, interessant, kommunikativ, nachhaltig. Wer von diesem “Ereignis” (Selbstbeschreibung auf dem Einlassbändchen) nichts mitgenommen hat, ist wirklich selbst schuld.«
  • Captain Corleone.com: »Übrigens: dass doppelt so viel Bier wie Mate gekippt wurde, ist ganz schön asi.«
  • zeitdeck: »Wir stehen vor dem Flussdelta.«

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