Jekyll hat eine neue Chefin!

Der Seitengenerator jekyll, der auch dieses kleine Weblog und seinen Fußballblog-Zwilling antreibt, hat eine neue Chefentwicklerin, Olivia Hugger: »Meet Jekyll’s New Lead Developer«:

»In my [Parker Moore, der bisherige Chefentwickler] conversations with Olivia, it is clear that Jekyll’s vision of simplicity for the user (no magic!) and letting users’ content be king will remain a top priority.«

Welcome! Man darf gespannt sein, wie sich mein Lieblingsblogsystem weiterentwickelt. Der Hype um statische Seitengeneratoren nimmt gefühlt von Monat zu Monat zu. Wir sind schon in der Phase, in der sich Menschen wohlklingende Abkürzungen ausdenken. So wurde aus »ich baue mir mit einem Generator eine statische Site und mache darin mit JavaScript ein paar Sachen« der »JAMStack«

Jekyll gefällt mir noch stets außerordentlich. Es ist ein sehr flexibles System, wenn man in Ruby programmieren kann gibt es fast nix, was man damit nicht bauen könnte.

Nichtsdestotrotz missfällt mir bei der aktuellen »offiziellen« Entwicklungsrichtung vor allem der Fokus auf das Deployment auf Github-Pages. Warum soll man nach dem Code der Welt auch noch die Blogs der Welt auf Github zentralisieren?

Ebenso missfällt der Trend zum Verkomplizieren. Warum soll man ein Plugin, das 10 Zeilen funktionalen Code enthält, als Gem ins Blog packen, statt einfach eine Datei im plugins-Ordner anzulegen?

Damit es in diesem Jekyll-Blog nicht immer so leer ist, folgen demnächst (wann immer das auch ist…) einige Beiträge in diesem Stil aus der Praxis des nun auch schon jahrelangen Bloggens mit Jekyll, insbesondere drüben im Fußballblog. Wie sagt man? »Stay tuned!«

jekyll