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    <title>der uninformat</title>
    <link>http://uninform.at</link>
    <description>&#187;Wir leben von einem Glauben, der unserer Gegenwart vorauseilt.&#171; (Kante) Das neue Weblog. CC-lizenziert, Nutzung in kommerziellen und/oder werbefinanzierten Aggregatoren nicht gestattet.</description>
    <language>de</language>
    <ttl>40</ttl>
    <item>
      <title>In getwitterten Stahlgewittern</title>
      <link>http://uninform.at/e/in-getwitterten-stahlgewittern</link>
      <guid>http://uninform.at/e/in-getwitterten-stahlgewittern</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninform.at/images/hh-soldaten.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;Aufgewachsen im Geiste einer materialistischen Zeit, wob in uns allen die Sehnsucht nach dem Ungew&#246;hnlichen, nach dem gro&#223;en Erleben. Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch. In einem Regen von Blumen waren wir hinausgezogen in trunkener Morituri-Stimmung. Der Krieg mu&#223;te es uns ja bringen, das Gro&#223;e, Starke, Feierliche. Er schien uns m&#228;nnliche Tat, ein fr&#246;hliches Sch&#252;tzengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen. Kein sch&#246;nrer Tod ist auf der Welt .&#160;.&#160;.&#160;. Ach, nur nicht zu Haus bleiben, nur mitmachen d&#252;rfen!&#171;
[Aus: &lt;a href=&quot;http://www.gutenberg.org/files/34099/34099-h/34099-h.htm&quot;&gt;Ernst J&#252;nger: &#187;In Stahlgewittern&#171;&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Die Zeiten &#228;ndern sich. Zog Ernst J&#252;ngers Generation noch h&#246;chstpers&#246;nlich, von der Gerechtigkeit ihrer Sache &#252;berzeugt, &#187;in einem Regen von Blumen&#171; in den Krieg, so hat &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1363619/&quot;&gt;die arbeitsteilige Gesellschaft des 21. Jahrhunderts daf&#252;r nat&#252;rlich l&#228;ngst besoldete Stellvertreter&lt;/a&gt;, die in einem Regen von Tweets, aber nicht minder begeistert, los geschickt werden.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Ein Lehrbeispiel war der Libyen-Feldzug der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;NATO&lt;/span&gt;. Im Windschatten des &#187;afrikanischen Fr&#252;hlings&#171; nutzte die libysche Oppostion die Gunst der Stunde und begann, mit getwitterten Splatter-Fotos und Greuelberichten von unbekannter Authenzit&#228;t die Social-Media-&#214;ffentlichkeit des Westens zu beeinflussen, indem sie ihre Revolte als &#187;Volksaufstand&#171; dar stellte. Mit dem Ger&#252;cht &#252;ber ein angeblich bevorstehendes Luftbombardement der libyschen Armee gegen die &#187;Demokratiebewegung&#171; &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2011/03/16/im-toten-winkel/&quot;&gt;liefen die twitternden und bloggenden Amateur-Strategen zur Hochform auf&lt;/a&gt; und schlie&#223;lich &lt;a href=&quot;http://uweness.eu/genese-des-konflikts.html&quot;&gt;wurde mit dieser Begr&#252;ndung das Eingreifen der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;NATO&lt;/span&gt; durch den UN-Sicherheitsrat gepeitscht&lt;/a&gt;. Das entsprach zwar wahrscheinlich nicht den Tatsachen (&#187;Der Bundesregierung liegen keine detaillierten Informationen &#252;ber Angriffe der libyschen Luftwaffe auf Zivilisten vor&#171;, Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion am 21.4.2011), aber nun nahm das Geschehen seinen Lauf.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Ein gro&#223;er Erfolg der Libyschen Opposition, Social-Media bewegt und mobilisiert. Qed. In Twitter brach ein Shitstorm gegen Westerwelle los, weil er &lt;em&gt;einmal&lt;/em&gt; in seinem politischen Leben etwas richtig machte und sich gegen dieses milit&#228;rische Abenteuer stellte. Man wollte dabei sein, man wollte in den Krieg, auf der Seite der Guten. Nat&#252;rlich nicht pers&#246;nlich, sondern mit dem Notebook auf dem Scho&#223;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/tweet-soehler-nato-fan.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;[&lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/maiksoehler/status/49104766311211008&quot;&gt;Tweet von taz-Redakteur Mike S&#246;hler am 19. M&#228;rz 2011&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Nun, 7 Monate sp&#228;ter, hat die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;NATO&lt;/span&gt; zu Ende bombardiert, Gaddafi ist tot, und was nun kommt in Libyen wei&#223; noch niemand, wir werden es erleben. Die im Social-Media-Windschatten &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/!81385/&quot;&gt;publizistisch mitmarschierenden Medien geben sich aber alle M&#252;he, das was kommen k&#246;nnte schon einmal prophylaktisch sch&#246;n zu schreiben&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Somit bleibt das erstaunliche Social-Media-Geschehen rund um den Libyen-Krieg der &lt;em&gt;&#187;Social-Media-Tiefpunkt&#171;&lt;/em&gt; des Jahres 2011. Wir m&#246;gen tolle neue Technik haben und uns im allt&#228;glichen Netzgeschehen als gesellschaftlich fortschrittlich gerieren, was haben wir doch gelacht und werden weiter lachen &#252;ber die altmodischen Internet-Ausdrucker. 
Letztendlich, das zeigte der M&#228;rz 2011, verhalten wir uns auch im Jahre 2011 wie J&#252;ngers Generation 1914. Nur dass wir nat&#252;rlich nicht mehr selbst los ziehen wollen, zu gef&#228;hrlich, dem sei die arbeitsteilige post-industrielle Gesellschaft vor. Wir beobachten das lieber allzeit meinungsfreudig hinter dem Notebook und mokieren uns  in Twitter und Co. &#252;ber den Au&#223;enminister, weil er nicht fr&#246;hlich mit marschieren wollte. Die &#187;trunkene Morituri-Stimmung&#171; produziert nur noch Tweets.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 11:09:47 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>twitter</category>
      <category>krieg</category>
      <category>libyen</category>
    </item>
    <item>
      <title>Advent Advent</title>
      <link>http://uninform.at/e/webkrauts-adventskalender-2011</link>
      <guid>http://uninform.at/e/webkrauts-adventskalender-2011</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.webkrauts.de/category/adventskalender/adventskalender-2011/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://uninform.at/images/wk11-advent-468.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;In nunmehr guter alter Tradition: &lt;a href=&quot;http://www.webkrauts.de/category/adventskalender/adventskalender-2011/&quot;&gt;Der Webkrauts-Adventskalender 2011&lt;/a&gt;. Und ich bin auch wieder dabei, heute &lt;a href=&quot;http://www.webkrauts.de/2011/12/02/konzentriert-und-strukturiert-texten/&quot;&gt;mit einem Artikel unter der Flagge meines ewigen Feldzug gegen &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;WYSIWYG&lt;/span&gt;-Komponenten in &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CMS&lt;/span&gt; und Webapps&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 02 Dec 2011 07:18:50 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>webkrauts</category>
      <category>adventskalender</category>
    </item>
    <item>
      <title>Neues von der Linux-PowerPC-Front</title>
      <link>http://uninform.at/e/neues-linux-powerpc-front</link>
      <guid>http://uninform.at/e/neues-linux-powerpc-front</guid>
      <description> &lt;p&gt;Das alte &lt;a href=&quot;http://uninform.at/e/linux_powerbook_g4_debian&quot;&gt;PowerBook G4 mit seinem Debian Squeeze&lt;/a&gt; gedeiht noch stets auf das Allerfeinste. Es heilt sich sogar selbst! War der Kontakt, der beim Zuklappen des Lieblings-Mac normalerweise den Ruhezustand ausl&#246;st (unter &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;OS X&lt;/span&gt;, mit Linux funktioniert das bei mir nicht) jahrelang kaputt, so funktioniert er neuerdings wieder einwandfrei! Das sind die heilenden Kr&#228;fte der Freiheit! ;-)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Auch wenn man so langsam merkt, dass PowerPC eine sterbende Plattform ist, so gibt es doch trotzdem auch noch brauchbare Linux-Softwareperlen (nicht nur) f&#252;r die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PPC&lt;/span&gt;-Plattform.&lt;/p&gt;


	&lt;h3&gt;Mirage&lt;/h3&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/debian-ppc-mirage.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://mirageiv.berlios.de/index.html&quot;&gt;Mirage&lt;/a&gt; ist ein wirklich sehr schneller Bilder-Angucker f&#252;r Linux. &lt;em&gt;apt-get install mirage&lt;/em&gt; bringt es in das System und man kann auch gro&#223;e Verzeichnisse mit gro&#223;en Bildern au&#223;erordentlich schnell durchschauen, neben &lt;a href=&quot;https://github.com/muennich/sxiv&quot;&gt;sxiv&lt;/a&gt; das schnellste Programm seiner Art.&lt;/p&gt;


	&lt;h3&gt;Minitube&lt;/h3&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.uninformation.org/images/debian-ppc-minitube.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Ein anderes Problem ist Flash. Das gibt es von Adobe schon lange nicht mehr f&#252;r Linux/PPC, was nat&#252;rlich mal wieder hervorragend belegt, wie hirnrissig das von den so genannten &#187;Pragmatikern&#171; stets gebrachte Argument, Flash sei zwar keine freie Software aber trotzdem praktisch frei verf&#252;gbar, in der Realit&#228;t tats&#228;chlich ist. Aber ich schweife ab. Ab und an m&#246;chte man mal ein Youtube-Video schauen, &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML5&lt;/span&gt;-Video ist dort aber noch in den Kinderschuhen.
Daf&#252;r gibt es &lt;a href=&quot;http://flavio.tordini.org/minitube&quot;&gt;Minitube&lt;/a&gt;. Auf &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PPC&lt;/span&gt; besorgt man sich &lt;a href=&quot;http://flavio.tordini.org/files/minitube/minitube-1.4.3.tar.gz&quot;&gt;den Source&lt;/a&gt; und kompiliert das Dingen selbst.&lt;/p&gt;


&lt;pre&gt;
sudo apt-get install build-essential qt4-dev-tools libphonon-dev
sudo make install
&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Das war schon alles, nun kann man Youtube durchsuchen und Videos schauen. Da oben auf dem Screenshot, da wo das blaue Rechteck ist, da w&#252;rde nun das Video laufen, der Screenshotter scrot mochte das laufende Video partout nicht mitknipsen. Das Video l&#228;uft auch in Fullscreen und so gen&#252;gsam, dass auf der alten Kiste nicht einmal der L&#252;fter anspringt.&lt;/p&gt;


	&lt;h3&gt;Browser-Krise&lt;/h3&gt;


	&lt;p&gt;Wie erw&#228;hnt, PowerPC ist eine sterbende Plattform, die neuen scharfen Browser sind alle nach und nach nicht mehr f&#252;r diese Plattform verf&#252;gbar, Intel-Monokultur rulez!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Weder der Opera 11 noch der Firefox 4 sind mehr f&#252;r Linux/PPC verf&#252;gbar, Chromium/Chrome bekanntlich noch nie, weil deren V8-Engine zwingend einen Intel-Prozessor voraussetzt. 
Noch gibt es brauchbare Alternativen wie &lt;a href=&quot;http://www.twotoasts.de/index.php?/pages/midori_summary.html&quot;&gt;Midori&lt;/a&gt; (installieren mit &lt;em&gt;apt-get install midori&lt;/em&gt;), einen flotten Webkit-Browser im &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;GTK&lt;/span&gt;-Kleid (sogar mit Werbeblocker, damit auch in der Praxis einsetzbar), aber letztendlich wird man in der Welt der freien Systeme fr&#252;her oder sp&#228;ter in eine veritable Browser-Krise geraten, wenn man ein System abseits der Intel-Monokultur benutzt. Zumindest im Browser-Bereich ist die Vielfalt der freien Software also eigentlich keine.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:56:12 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>linux</category>
      <category>debian</category>
      <category>powerbook</category>
      <category>ppc</category>
      <category>powerpc</category>
      <category>midori</category>
      <category>minitube</category>
      <category>mirage</category>
    </item>
    <item>
      <title>re:publica XI &#8211; Von jenen die hoffen die &#187;Pro&#8217;s&#171; zu sein und andere Abenteuer</title>
      <link>http://uninform.at/e/re-publica-11</link>
      <guid>http://uninform.at/e/re-publica-11</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://uninform.at/images/re-publica-11-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Wie &lt;a href=&quot;http://uninform.at/e/republica-11-die-rueckkehr&quot;&gt;angek&#252;ndigt&lt;/a&gt; ging es also zum f&#252;nften Mal zur &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/&quot;&gt;re:publica&lt;/a&gt; nach Berlin.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;i&gt;tl;dr:&lt;/i&gt; Voll war es, noch voller als 2010, da aber &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2011/04/16/ruckblick-republica-2011/&quot;&gt;schon angek&#252;ndigt wurde&lt;/a&gt;, dass es zur n&#228;chsten Ausgabe neue gr&#246;&#223;ere R&#228;umlichkeiten geben wird, wird in dieser Hinsicht wohl alles gut. Die Vortr&#228;ge waren wechselhaft, einige informative und einige wirklich schlechte waren dabei. Und sehr sch&#246;n war nat&#252;rlich der &#187;Klassentreffen-Aspekt&#171;, also genau das, was bei den Relevanzfanatikern aller Art immer als &#187;selbstbezogen&#171; wahrgenommen wird.&lt;/p&gt; &lt;h3&gt;Vortr&#228;ge, Vortr&#228;ge&lt;/h3&gt;


	&lt;p&gt;&#220;ber die schlechten Vortr&#228;ge ziehen wir hier mal nicht vom Leder. [Auch wenn ich es erstaunlich finde, dass man heutzutage einen Abschluss in einem geisteswissenschaftlichen Studiengang erringen kann, ohne die freie Rede gelernt zu haben, aber das nur nebenbei&#8230;]&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Meinen vorher parat gelegten &#187;Plan&#171; der zu besuchenden Vortr&#228;ge konnte ich wg. der Raumprobleme vergessen, so habe ich leider einiges verpasst, was ich eigentlich h&#246;ren wollte. Diese waren wohl noch zum Teil richtig gut, glaubt man dem gebloggten Echo; sehr &#228;rgerlich! Insbesondere in und vor den kleinen Workshop-R&#228;umen ging es hoch her, vor der Kalkscheune und in den Aufg&#228;ngen gab es ein Gedr&#228;ngel wie sonst nur beim Derby vor dem G&#228;steblock. [Von &#187;Duisburger Verh&#228;ltnissen&#171; zu sprechen ist aber trotzdem l&#228;cherlich.]&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Einige bemerkenswerte Vortr&#228;ge, die ich besucht habe, m&#246;chte ich hier kurz anrei&#223;en, damit Ihr wisst, was Ihr Euch anschauen sollt, wenn demn&#228;chst die Videos der Vortr&#228;ge auftauchen.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/5624878691/&quot; title=&quot;Anonymous&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm6.static.flickr.com/5061/5624878691_f2c535cf83.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Anonymous&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Der erste brauchbare Vortrag &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/geek-politics-and-anonymous/#day13&quot;&gt;&#187;Geek Politics and Anonymous&#171;&lt;/a&gt; von Gabriella Coleman verk&#246;rperte dann gleich das Problem, was ich mit der diesj&#228;hrige re:publica hatte. Die Frage ist doch: Soll die re:publica eine Erkl&#228;r-B&#228;r-Veranstaltung f&#252;r &#187;die Gesellschaft&#171; sein, oder diskutieren &#187;wir aus dem Internet&#171; auf einem gewissen Fach-Niveau &#252;ber Themen aus dem Netzleben? Ich erwarte letzteres, doch fing Gabriella Colemans Vortrag &#252;ber Anonymous bei Adam und Eva, &#228;h, 4Chan und &#187;lulz&#171; an. Der Vortrag war eigentlich recht gut aufgezogen, aber im Grunde nur ein &#187;historischer Abriss&#171; der Anonymous-Aktionen, den man auch gut &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Anonymous_(group&quot;&gt;in der Wikipedia nachlesen kann&lt;/a&gt;. Oder in &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2011/16/Anonymous?page=all&quot;&gt;einer Zusammenfassung bei Zeit Online&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Interessanter wurde es in &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/wenn-linke-linke-verlinken/#day13&quot;&gt;&#187;Wenn Linke Linke verlinken&#171;&lt;/a&gt; von Thomas Pfeiffer. Selbiger kam nach einer h&#252;bschen bunten Analyse von Kontakten und &#187;Followern&#171; zu dem Schluss, dass man sich im Internet, in der Lekt&#252;re von Blogs und Nachrichten-Websites und im &#187;Follower-Verhalten&#171; in Twitter am liebsten mit seiner eigenen Meinung umgebe. Daraus erg&#228;be sich dann das Problem, dass man, in dieser &#187;Echokammer&#171; seiner selbst gefangen, nur noch Stimmen mit einer &#228;hnlichen Meinung wie der eigenen wahrnehme. Deshalb sei ein derartiges Wahrnehmungsverhalten eine Gefahr f&#252;r den demokratischen Diskurs. Wahrscheinlich hat der gute Mann sich fr&#252;her, als es noch kein Internet gab, jeden Tag einen gewaltigen Stapel Zeitungen am Kiosk geholt, darum war er damals nat&#252;rlich in keiner Echokammer&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://uninform.at/images/kunst-und-wunderkammer.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Der gute alte &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de&quot;&gt;Schockwellenreiter&lt;/a&gt; J&#246;rg Kantel sprach in einem &#187;medienarch&#228;ologischem Essay&#171; &#252;ber &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/die-geburt-des-wikis-aus-der-wade-der-wunderkammer/#day13&quot;&gt;&#187;Die Geburt des Wikis aus der Wade der Wunderkammer&#171;&lt;/a&gt;. Der Vortrag &lt;a href=&quot;http://www.cognitiones.de/doku.php/die_geburt_des_wikis_aus_der_wade_der_wunderkammer&quot;&gt;kann in seiner eigenen Wunderkammer, dem Cognitiones-Wiki nachgelesen werden&lt;/a&gt; (wo auch das Bild oben her kommt) und bot eine Tour durch die Jahrhunderte &#252;ber die Natur des menschlichen Drangs zur Sammlung von Wissen, beginnend bei Dionysos und Apollon bis zum &#187;Web des Wissens&#171; von heute.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Weil ich woanders nicht rein kam (s.o.) besuchte ich meinen &#187;Lieblings-Podcaster&#171; Tim Pritlove bei &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/podcasts-und-radio-als-werkzeuge-der-&#246;ffentlichkeitsarbeit/#day1&quot;&gt;&#187;Podcasts und Radio als Werkzeuge der &#214;ffentlichkeitsarbeit&#171;&lt;/a&gt;. Bot mir nichts Neues, wer aber f&#252;r seine Organisation einen Podcast machen m&#246;chte und ein paar Argumente &#187;Warum&#171; braucht, schaue sich das an.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und dann gab es noch die Deutschlandpremiere von monochroms Film &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/kiki-and-bubu/#day13&quot;&gt;Kiki and Bubu &#187;Rated R Us&#171;&lt;/a&gt; zu sehen. Sogar die Hauptdarsteller Kiki und Bubu waren anwesend! ;) Der Film &lt;a href=&quot;http://www.monochrom.at/kiki-and-bubu/&quot;&gt;erscheint demn&#228;chst auf der Website von monochrom&lt;/a&gt; und ist anzuschauen, Guckbefehl!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/5625468038/&quot; title=&quot;Cyrus Farivar&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm6.static.flickr.com/5303/5625468038_28c2b8a000.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Cyrus Farivar&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Einen richtig guten Talk, vielleicht sogar der beste den ich mitbekommen habe, gab es von Cyrus Farivar mit &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/the-internet-of-elsewhere/#day14&quot;&gt;&#187;The Internet of Elsewhere&#171;&lt;/a&gt;. Idealerweise macht ein Vortrag auf so einer Veranstaltung den Besucher oder die Besucherin mit Themen vertraut, die man bisher nicht wahrgenommen hatte. Das erreichte dieser voll und ganz. Oder wusstet Ihr, wer das Internet in S&#252;d-Korea entwickelt hat, oder das Estland dank Veljo Haamer ein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;WLAN&lt;/span&gt;-Paradies ist, oder dass Youssou N&#8217;Dour im Senegal Internet-Cafes er&#246;ffnete um das Land ans weltweite Netz anzuschlie&#223;en? Eben!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Unterhaltung gab es bei &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/das-ende-der-welt-einself/#day14&quot;&gt;&#187;DAS &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;ENDE DER WELT &lt;/span&gt;!!!! &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EINSELF &lt;/span&gt;! !!!!&#171;&lt;/a&gt;, wo altgediente Bloggerinnen und Blogger eine Reise durch all das unternahmen, was uns einst so aufgeregt hat, also die sprichw&#246;rtlichen &#187;S&#228;ue die durch&amp;#8217;s Bloggerdorf getrieben wurden&#171;. Fazit des Ganzen: Mag das alles auch noch so emp&#246;rend sein, locker bleiben, die Welt dreht sich weiter.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/5625468420/&quot; title=&quot;Gunter Dueck&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm6.static.flickr.com/5223/5625468420_7311b24078.jpg&quot; alt=&quot;flickr-Bild: Gunter Dueck&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und dann kam das, was nach dem allgemeinen Echo in Twitter und Blogs der H&#246;hepunkt des Vortragsprogramms war: Gunter Dueck und &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/das-internet-als-gesellschaftsbetriebssystem/#day14&quot;&gt;&#187;Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem&#171;&lt;/a&gt;. Dueck ist es gewohnt, sein Publikum zu fesseln, der Vortrag war brillant und au&#223;erordentlich unterhaltsam. 
Duecks Theorie: Das Internet als jederzeit verf&#252;gbarer Wissensspeicher mache vieles &#252;berfl&#252;ssig, etwa unser althergebrachtes Bildungssystem und viele Dienstleistungsberufe (gro&#223;artig als &#187;Flachbildschirmr&#252;ckseitenberatung&#171; karikiert). Das Internet sei als Lebensader der Gesellschaft die Autobahn des 21. Jahrhunderts. Wir br&#228;uchten einen &#187;Internetminister&#171;, so Dueck, der eher ein &#187;Integrationsminister&#171; sein m&#252;sse, denn die gesellschaftliche Ver&#228;nderung durch das Internet (Zitat) &#187;m&#252;sse irgendwo gehostet werden&#171;. Die Gesellschaft in der neuen &#187;Internetstruktur&#171; f&#252;hre dann zu einer &#187;Industrialisierung der Dienstleistung&#171; (denn wof&#252;r braucht man einen Bankberater, wenn man sich nach 2 Stunden Netzrecherche sowieso besser auskennt als dieser?). Diese wiederum erfordere eine &#187;Professionalisierung der Berufe&#171;, was in einer Spaltung der Menschheit in &#187;Pro&#8217;s&#171; und &#187;Unpro&#8217;s&#171; nebst dazugeh&#246;rigen sozialen Konflikten enden werde.
Donnernder Applaus mit vereinzelten &#187;Standing Ovations&#171; belohnte Duecks Ausf&#252;hrungen, wie selbstverst&#228;ndlich gehen die Anwesenden davon aus, sich auf der Seite der Sieger in Duecks &lt;a href=&quot;http://rhizom.blogsport.eu/2011/04/17/republica-11-nerd-utopien-die-luft-ist-raus/&quot;&gt;&#187;Klassenideologie f&#252;r verwertungsgeile Internet-Yuppies&#171;&lt;/a&gt; wieder zu finden. Da, verehrte Freundinnen und Freunde, w&#228;re ich mir an Eurer Stelle mal lieber nicht so sicher&#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und ein &#187;Fu&#223;ball-Panel&#171; gab es auch wieder, mein H&#246;hepunkt der rp11. Unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/panel/vom-supporter-zum-reporter/#day14&quot;&gt;&#187;Vom Supporter zum Reporter. Fu&#223;ball-Welt im Medienwandel&#171;&lt;/a&gt; hatten die &#187;Glubberer&#171; von &lt;a href=&quot;http://www.clubfans-united.de/&quot;&gt;Clubfans United&lt;/a&gt; ein hochkar&#228;tig besetztes Panel zum Thema &#187;Der Fu&#223;ball in der 2.0-Welt&#171; geladen. Die Sicht von Fans, Website-Betreibern, Vereinen und der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;DFL&lt;/span&gt; wurde beleuchtet und es wurde diskutiert, wo denn eigentlich heutzutage die &#187;Kommunikationshoheit&#171; bei unserem Lieblingssport liegt. Man lernte z.B., dass die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;DFL&lt;/span&gt; zuk&#252;nftig den Vereinen Nachhilfe in Sachen &#187;Web 2.0&#171; geben will. In &lt;a href=&quot;http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/computer/computernews_artikel,-Nachhilfe-in-Sachen-Fan-Dialog-DFL-lehrt-die-Vereine-Cyber-Work-Bundesliga-Twitter-Facebook-_arid,234624_arpage,1.html#articletop&quot;&gt;der Rhein-Zeitung&lt;/a&gt; wurde die Session sch&#246;n zusammen gefasst.
Ausgerechnet (um mal des Fu&#223;ball-Reporters Lieblingswort zu verwenden ;)) diese Session zu dem &#187;Rand-Thema&#171; (zumindest was re:publica angeht) Fu&#223;ball zeigte, wie es gehen kann, netzspezifische Themen in die Welt &#187;da drau&#223;en&#171; zu bringen ohne gleich auf ein Erkl&#228;r-B&#228;r-Niveau zur&#252;ck fallen zu m&#252;ssen.&lt;/p&gt;


	&lt;h3&gt;Fazit und das Echo&lt;/h3&gt;


	&lt;p&gt;Wie jedes Mal bricht nach der re:publica ein ordentlicher Blogsturm los. Einer &lt;a href=&quot;http://www.torstenmaue.com/rp11-ein-schuss-in-den-ofen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bloggt sogar sein Erstaunen dar&#252;ber, dass die re:publica kein Barcamp ist&lt;/a&gt;. Echt? ;)&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Lassen wir die Trollerei au&#223;en vor, liest man oft den Vorwurf, die re:publica w&#252;rde keine &#187;gesamtgesellschaftlichen Impulse&#171; liefern. Da w&#228;re zu fragen: Soll sie das denn?&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Was soll sie denn &#252;berhaupt sein, diese re:publica: Eine Erkl&#228;r-B&#228;r-Veranstaltung von der &#187;Netz-Community&#171; f&#252;r den &#187;Rest&#171; (also die anderen 99,9% ;)) der Gesellschaft? Ein Deklamations-Treffen der &#187;Netz-Community&#171; um ihre gesamtgesellschaftliche &#187;Mission&#171; zu diskutieren und zu organisieren? Oder nur ein (Klassen-)Treffen von &#187;Netzb&#252;rgern&#171;, um ganz ohne den Druck einer wie auch immer gearteten Mission &#252;ber das Netz und seine Ph&#228;nomene und Auswirkungen zu diskutieren?&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Ich sehe eher das Letztere. Und ich w&#252;rde mir mehr und bessere Vortr&#228;ge w&#252;nschen, die ein gewisses fachliches Niveau haben und einfach voraussetzen, dass man auf der H&#246;he des zeitgen&#246;ssischen Netz-Geschehens ist und nicht immer bei &#187;Adam und seinen lulz&#171; anfangen.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und ja, re:publica ist ein Klassentreffen, das macht einen nicht unbetr&#228;chtlichen Teil des Reizes der Veranstaltung aus. Und nat&#252;rlich, das Netz agiert im gesellschaftlichen Raum. Aber ich sehe nicht, warum man sich als Fachpublikum in Sachen &#187;Internetz und seine Kultur&#171; nicht auch ausgiebig mit sich selbst befassen kann. Schreibt doch der Frager vom Cicero &lt;a href=&quot;http://www.cicero.de/97.php?item=6133&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;: &#187;Da geht es beispielsweise um Modeblogs, Dezentrales Clustern oder Design Thinking. Das sind nicht gerade gesellschaftsrelevante Themen.&#171; Ja, guter Mann, brodelt vielleicht Ihr Interview-Heftchen mit mehr oder weniger prominenten Menschen von &#187;gesellschaftsrelevanten Themen&#171; geradezu &#252;ber? Ist alles &lt;em&gt;verboten&lt;/em&gt; in Sachen Netz, was nicht sofort den Kontext von Oma Paschulke, den Kindern und der Gesellschaft an sich nebst ihrer Vermittlung an jene Kreise ber&#252;cksichtigt? Nein, Freunde, solche Erwartungen m&#252;nden in einer Sackgasse aus der man nicht mehr raus kommt. Wie sagt Jakob Augstein so absolut treffend &lt;a href=&quot;http://www.cicero.de/97.php?item=6133&quot;&gt;ebd.&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187; Diese Veranstaltung ist das gro&#223;e Klassentreffen der Bloggerszene. Hier kommen Menschen zusammen, die sich f&#252;r B&#252;rgerjournalismus, Community Building, Whistleblowing, neue Kommunikationstechnologien interessieren und sich hier austauschen. Diese Veranstaltung hat f&#252;r mich eine Art Messecharakter. Ich finde nicht, dass man erwarten kann, dass sich die Leute hier mit den Gegenwartsproblemen der deutschen Innenpolitik besch&#228;ftigen. Das w&#228;re verfehlt.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Und nat&#252;rlich soll und muss auch die gesellschaftliche Komponente unseres Netzhandels ihren Widerhall finden, je breiter, desto besser. Darum ist es mir ziemlich unverst&#228;ndlich, warum ausgerechnet der Themenkomplex &#187;Feminismus und Netz&#171; derart aggressive Reaktionen hervor ruft. Macht Euch mal locker, Freunde!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und noch eins: Wenn das alles nur so ein selbstbezogenes Geschwurbel ohne gesellschaftliche Relevanz ist, wieso konnte man sich nirgends mal in der Nase bohren ohne das Risiko einzugehen, mit jener unfeinen Handlung von einer Fernsehkamera f&#252;r alle Zeiten aufgezeichnet zu werden?&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Richtig (pardon) auf den Sack geht mir das Gemotze &#252;ber Marginalien. Einige entbl&#246;deten sich nicht, selbst &#252;ber das B&#228;ndchen am Handgelenk einen Rant zu verfassen (&lt;a href=&quot;http://www.keinsinn.de/content/rp11-b&#228;ndchen-removal-howto&quot;&gt;&#187;Da mich das dumme B&#228;ndchen au&#223;erhalb der Veranstaltung nur behindert (Duschen, Toiletteng&#228;nge, &#252;berall&#8230;&#171;&lt;/a&gt;), dazu &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Blogzitat schlechthin zur rp11 von &lt;a href=&quot;http://palisades-berlin.de/2011/04/16/show-fucking-face-oder-die-republica-11/&quot;&gt;Palisadesberlin&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;Ich mach mir jetzt mal kein Kopfkino mit dem &#8220;Toilettengang&#8221;. &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HABT IHR SIE NOCH ALLE&lt;/span&gt;?
&amp;lt;rant&amp;gt; Ihr legt doch beim ficken auch ein Handtuch unter, oder? Und wie tief steckst du dir dein Hand in den Arsch damit das Band dich behindert? Auch &#8220;es kratzt mich beim duschen&#8221; finde ich&#8230;komisch&#8230;wo, kratzt es denn?&amp;lt;/rant&amp;gt; [...]
Fazit: Vorschlag an die Veranstalter: N&#228;chstes Jahr bekommen alle Ihr B&#228;ndchen ins Ohr &#8220;getackert&#8221;&amp;#8212;wie ein Steiff-Teddy.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Yo. ;) Apropos Echo, hier aus der Flut einige lesenswerte gebloggte Einsch&#228;tzungen zur re:publica, erfreulicherweise wird ja wieder, zumindest in diesen Tage nach der re:publica, mehr gebloggt:&lt;/p&gt;


	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.endl.de/weblog/2011/04/17/republica-xi-hey-alles-glanzt-so-schon-neu-mein-kommentar/&quot;&gt;endl.de: &#187;re:publica XI: Hey, alles gl&#228;nzt, so sch&#246;n neu. &#8211; Mein Kommentar&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://rhizom.blogsport.eu/2011/04/17/republica-11-nerd-utopien-die-luft-ist-raus/&quot;&gt;rhizom: &#187;Nerd-Utopien: Die Luft ist raus (Re:publica 11)&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/04/ein-fremdwoerterbuch-unter-anderen.html&quot;&gt;EIN &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FREMDWOERTERBUCH UNTER ANDEREN BUECHERN&lt;/span&gt;. ALSO &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;BLOGS&lt;/span&gt;. ALSO &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;AUF DER RE&lt;/span&gt;:PUBLICA. &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;UNTER MENSCHEN&lt;/span&gt;.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.johanvonhuelsen.de/blog/wordpress/2011/04/17/remove-oder-der-versuch-einer-republica-perspektive/&quot;&gt;Johan v. H&#252;lsen: &#187;re:move &#8212; oder der Versuch einer re:publica-Perspektive&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/04/17/wieder-zurueck-von-der-rp11/&quot;&gt;Drop the thought: &#187;Wieder zur&#252;ck von der #rp11&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://jensscholz.com/index.php/2011/04/17/re-publica-xi-teil-eins&quot;&gt;Jens Scholz: &#187;re:publica &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;XI &lt;/span&gt;&lt;del&gt; Teil eins&#171;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://jensscholz.com/index.php/2011/04/17/re-publica-xi-teil-zwei-inklusive-dem-ende-der-welt&quot;&gt;&#187;re:publica &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;XI &lt;/span&gt;&lt;/del&gt; Teil zwei &amp;#8211; inklusive dem Ende der Welt.&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://crocksberlin.wordpress.com/2011/04/16/republica-oder-warum-wir-noch-keine-digitale-gesellschaft-sind/&quot;&gt;Kulturbeutel: &#187;Re:Publica &#8211; oder warum wir (noch) keine digitale Gesellschaft sind&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://palisades-berlin.de/2011/04/16/show-fucking-face-oder-die-republica-11/&quot;&gt;Palisadesberlin: &#187;Show your fucking face&#171; oder die re:publica 11&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2011/04/16/ruckblick-republica-2011/&quot;&gt;Spreeblick: &#187;R&#252;ckblick &#8211; re:publica 2011&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.indiskretionehrensache.de/2011/04/re-publica-11/&quot;&gt;Indiskretion Ehrensache: &#187;Re-Publica 11: Oder Felix Schwenzel&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://digiwis.de/blog/2011/04/18/republica-11-eine-bloggerkonferenz-ohne-visionen-und-konzepte/&quot;&gt;Digiwis: &#187;re:publica 11 &#8211; eine Bloggerkonferenz ohne Visionen und Konzepte&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://nicolaischwarz.de/web/2011/04/18/rp11-eindruecke-blau-digiges&quot;&gt;Nicolai Schwarz: &#187;#rp11 #eindr&#252;cke #blau #digiges&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://heinz.typepad.com/lostandfound/2011/04/notizen-zur-republica-11-.html&quot;&gt;Lost and Found: &#187;Notizen zur re:publica 11&#171;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;


Und noch mehr Stimmen werden hier gesammelt:
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/blog/2011/04/17/blogschau-ihr-&#252;ber-die-republica-xi/&quot;&gt;Blogschau &#8211; Ihr &#252;ber die re:publica XI&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://offensichtlich.wordpress.com/2011/04/16/republica-xi-die-nachberichte/&quot;&gt;re:publica XI: Die Nachberichte &#8211; eine mehr oder weniger vollst&#228;ndige Liste&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.webwriting-magazin.de/gesammelte-reaktionen-zur-republica-2011/&quot;&gt;Gesammelte Reaktionen zur re:publica 2011 &#8211; #rp11&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 18:36:56 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>berlin</category>
      <category>republica</category>
      <category>re-publica</category>
      <category>rp11</category>
      <category>re-publica11</category>
    </item>
    <item>
      <title>re:publica XI - Die R&#252;ckkehr</title>
      <link>http://uninform.at/e/republica-11-die-rueckkehr</link>
      <guid>http://uninform.at/e/republica-11-die-rueckkehr</guid>
      <description> &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://re-publica.de/11/wp-content/banner/250.jpg&quot; class=&quot;floatleft&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und da ist es auch schon wieder soweit: &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/&quot;&gt;re:publica XI&lt;/a&gt; steht vor der T&#252;r. Wie bei allen bisherigen Ausgaben werde ich auch dieses mal wieder mit von der Partie sein. Erwartungen habe ich keine gro&#223;artigen, einfach mal schauen wie es da so sein wird. Und ebenfalls schauen, ob sich der Trend fortsetzt, dass all&amp;#8217; die sch&#246;nen  Veranstaltungen, wo einst nur &#187;wir k&#252;hle BloggerInnen und Nerds&#171; rum liefen und unseren Spa&#223; hatten, nach und nach von den &#187;Social Media&#171;(sic!)-Borgs, Beratern, PR-Fraggles, Marken-Kommunikations-Replikanten u.&#228;. &#252;bernommen werden. Denn es hat noch keiner gemerkt: Niemand will mit seinem Getr&#228;nk, Sommerreifen oder H&#228;morrhoidensalbe in einen &#187;Social-Media-Dialog&#171; treten und vernetzen, wir (wer immer das auch genau ist) wollen eigentlich nur einen (mittlerweile nicht mehr gar so) neuen Kommunikationsraum bev&#246;lkern und entwickeln.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/schedule/&quot;&gt;Programm&lt;/a&gt; liest sich wie immer vielversprechend, wenn ich &lt;a href=&quot;http://re-publica.de/11/faq/&quot;&gt;das richtig verstanden habe&lt;/a&gt; gibt es f&#252;r Euch daheim gebliebene zumindest einen Livestream aus dem Friedrichstadtpalast.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Gebloggtes von mir &lt;a href=&quot;http://www.uninformation.org/tags/republica&quot;&gt;zu den vergangenen vier re:publicas der Jahre 2007-2009 findet das geneigte Auge im alten Blog&lt;/a&gt;, im neuen gibt es &lt;a href=&quot;http://uninform.at/tags/re-publica10&quot;&gt;Gebloggtes zur Ausgabe des Jahres 2010&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und nat&#252;rlich Bilder von den Vorjahren:&lt;/p&gt;


	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/sets/72157623735943267/&quot;&gt;2010&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/sets/72157616124644893/&quot;&gt;2009&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/sets/72157604355046933/&quot;&gt;2008&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/leralle/sets/72157600064345846/&quot;&gt;2007&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 12 Apr 2011 15:25:42 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>republica rp11 re-publica re-publica11 berlin</category>
    </item>
    <item>
      <title>Weiter, weiter, immer weiter</title>
      <link>http://uninform.at/e/weiter_weiter_immer_weiter</link>
      <guid>http://uninform.at/e/weiter_weiter_immer_weiter</guid>
      <description> &lt;p&gt;Und es wird immer weiter gelaufen, der &lt;a href=&quot;http://www.metrogroup-marathon.de/&quot;&gt;n&#228;chste Marathon&lt;/a&gt; wartet im Mai und will gut vorbereitet sein. Und wenn man so eine ganz sch&#246;n lange &lt;em&gt;Zeit&lt;/em&gt; durch einen langen &lt;em&gt;Raum&lt;/em&gt; rennt, passt &lt;a href=&quot;http://www.raumzeit-podcast.de/&quot;&gt;&#187;Raumzeit&#171;&lt;/a&gt; sehr gut. Diese Podcast-Reihe besch&#228;ftigt sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des Weltraums. Die ersten Episoden liefen etwas z&#228;h an, ab &lt;a href=&quot;http://www.raumzeit-podcast.de/2010/11/19/rz003-raketenantriebe/&quot;&gt;&#187;Raketenantriebe&#171;&lt;/a&gt; kann man getrost einsteigen, und der zuletzt konsumierte zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.raumzeit-podcast.de/2010/12/16/rz005-planetenforschung/&quot;&gt;&#187;Planetenforschung&#171;&lt;/a&gt; war ein erster H&#246;hepunkt der Reihe.
Als Einstieg zum Thema kann ich auch &lt;a href=&quot;http://chaosradio.ccc.de/cre156.html&quot;&gt;CRE156 &#187;Das Sonnensystem&#171;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://chaosradio.ccc.de/cre147.html&quot;&gt;CRE &#187;Mikrokosmos, Makrokosmos&#171;&lt;/a&gt; empfehlen. Hat man das alles verdaut, ist man auf dem aktuellen Forschungsstand in Sachen &lt;em&gt;Weltraum&lt;/em&gt; und kann &#252;ber die absonderlichen Fehlgriffe des Boulevards zu solchen Themen nur grinsend sein Haupt sch&#252;tteln&#8230;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:37:58 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>podcast</category>
      <category>weltraum</category>
    </item>
    <item>
      <title>&#220;ber's Schreiben</title>
      <link>http://uninform.at/e/uebers_schreiben</link>
      <guid>http://uninform.at/e/uebers_schreiben</guid>
      <description> &lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;http://interconnected.org/home/2011/01/14/being_boring&quot;&gt;guter Text &#252;ber das &#187;Comeback-Bloggen&#171; von Matt Webb&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.johanneskleske.com/blog/about-writing.html&quot;&gt;gefunden bei Johannes&lt;/a&gt;):&lt;/p&gt;


	&lt;blockquote&gt;
		&lt;p&gt;&#187;The last time I wrote on my blog with any kind of regularity was early 2008. [...] I&amp;#8217;ve tried to write since. It&amp;#8217;s not come. I was finding myself over-thinking my words. They&amp;#8217;d seem to me try-hard poetic, and I prefer to write the way I speak. Or I didn&amp;#8217;t have anything to say. Anything I said was obvious. Or I&amp;#8217;d over-explain.&#171;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;


	&lt;p&gt;Das geht wohl allen so, die fr&#252;her mal regelm&#228;&#223;ig ins Netz geschrieben haben: Es ist schwieriger als man denkt, zur&#252;ck zu der Regelm&#228;&#223;igkeit und Selbstverst&#228;ndlichkeit zu kommen, mit der man damals Zeug raus gehauen hat. Da kommt man, wie Matt schreibt, wohl nur durch&amp;#8217;s &#187;Drauflos-Schreiben&#171; raus. Ist heute auch schwieriger, gerade &#187;Aktuelles&#171; ist nach k&#252;rzester Zeit in Twitter und Co. sowas von durchgenudelt, dass die innere Relevanzaxt das zarte Pfl&#228;nzchen eines Blog-Textes gleich wegholzt. Da hilft nur, um noch mal Matt zu zitieren: &#187;Okay, fine, do it anyway.&#171;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 20:16:00 GMT</pubDate>
      <author>Ralf G.</author>
      <category>weblogs</category>
      <category>egosachen</category>
    </item>
  </channel>
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